Warum Schamanismus auch und gerade in der heutigen Zeit immer wichtiger wird.
Viele Menschen verbinden Schamanismus noch immer mit alten Bildern: Medizinmänner, die mit Kräutern arbeiten, sich singend in Trance tanzen, irgendwo fernab unserer modernen Welt. Diese Bilder tragen einen Teil der Wahrheit in sich – und doch greifen sie zu kurz. Schamanismus ist viel mehr. Und vor allem: viel tiefer.
Schamanisches Wissen ist kein exklusives Erbe einzelner Kulturen. Die Wurzeln des Schamanismus liegen sehr tief – zeitlich, geografisch und kulturell. Er ist keine einzelne Religion mit einem Gründer, sondern ein uraltes, weltweit auftauchendes Muster menschlicher Spiritualität: Menschen treten über Trance, Rhythmus, Naturbezug und rituelle Ordnung in Beziehung zu einer „beseelten“ Wirklichkeit und übernehmen dabei Aufgaben für Gemeinschaft und Heilung.
Die ältesten belegten Spuren;
Archäologisch greifbar sind vor allem Hinweise auf rituell-visionäre Kulturen:
Höhlenkunst, Tier-Mensch-Motive, Masken/Verwandlungsszenen, Bestattungsriten mit symbolischen Beigaben sowie Hinweise auf rituelle Musik und Ekstase.
Das klassische Kerngebiet: Nord- und Innerasien;
Wenn man von „Schamanismus“ im engeren Sinn spricht, führt die Spur besonders nach:
Sibirien (Tungusische Gruppen – von dort stammt auch das Wort „Schamane“) und auch in arktische Kulturen, wie Samen oder die Inuit.

Erinnerung statt Reparatur
Was macht eine Schamanin wirklich? Sie repariert oder therapiert dich nicht. Sie macht dich nicht „besser“ «leistungsfähiger» im wirtschaftlichen Sinne.
Sie gibt dir nichts, was nicht schon da wäre.
Eine Schamanin hilft dir, dich zu erinnern.
Alles, was du suchst, trägst du bereits in dir. Du weißt mehr, als du glaubst.
Und du hast die Fähigkeit, dein Leben zu gestalten, zu erschaffen, zu wandeln und die beste Version von dir selbst zu sein. Ruhig, klar, präsent im Einklang mit all deinen Aspekten.
In unserer schnellen, lauten, stark mental geprägten Zeit geht diese Erinnerung oft verloren. Der Verstand hat die Führung übernommen. Und ja – er ist wertvoll. Er hat uns zu Meisterleistungen geführt. Doch er hat auch eine Kehrseite: Entfremdung, Beschleunigung, Zerstörung – nach innen wie nach außen. Viele sprechen immer vom Druck der stetig zunimmt. Nur wenige fragen sich was die Zeichen dahinter sein könnten. Ich lade dich ein, deinem Inneren Ruf zu folgen, hin zu schauen und zu verstehen warum dieser Druck so rasant zu nimmt.
Das Auge des Sturms
Als Schamanin sitze ich ruhig und präsent mitten in diesem Sturm von Druck, Hektik und mentalem Müssen.
Nicht, um ihn aufzuhalten. Sondern um dich einzuladen, ebenfalls still zu werden.
Stell dir vor:
Um dich herum Lärm, Druck, Geschwindigkeit, Erwartungen.
Alles ist dringend. Alles ist wichtig. Alles zieht an dir.
Und dann trittst du einen Schritt zur Seite - Du gehst ins Auge des Sturms -Und plötzlich ist es still.
In dieser Stille beginnt deine Seele zu atmen.
Du musst nichts tun -Du musst nichts leisten - Du darfst einfach sein.
Und genau in diesem Nicht-Tun geschieht etwas Wesentliches: Deine Seele erinnert sich.
Wenn Erinnerung Kraft wird
Wenn sich deine Seele erinnert, wird vieles leichter.
Nicht, weil der Sturm verschwindet – er wird noch eine Weile wehen. Sondern weil du ihn aus einer anderen Perspektive erlebst.
Plötzlich wird vieles logisch - Zusammenhänge zeigen sich - Dringlichkeit verliert ihre Macht.
Du bleibst klar -Du bleibst ruhig - Du bleibst in dir verankert.
Und aus dieser Verankerung entsteht eine Kraft, die nicht laut ist, aber unerschütterlich. Eine Kraft, die dein ganzes Wesen stärkt – tief, umfassend, ganzheitlich.
Meine Aufgabe an deiner Seite
Als geweihte Schamanin gehe ich präsent an deiner Seite. Ich öffne dir den Raum und halte ihn so lange wie es notwendig ist. Ich erwarte nicht ich werte nicht. Ich lade dich ein, ich biete dir Methoden und gehe an deiner Seite durch Übergänge, Zyklen und Prozesse. In deinem eigenen Rhythmus.
Damit du im Auge deines Sturms stehen kannst – klar, ruhig, gewahr. Damit du dich daran erinnerst, wer du bist in deiner wunderschönen Wahrhaftigkeit.
Dass es nichts gibt, was dich im Innersten zerstören kann.
Dass du Teil von allem bist.
Dass du mehr kannst, als du je gelernt hast zu glauben.
Ich wurde mit dieser Aufgabe gesegnet und ich bin zutiefst dankbar dafür.
Dankbar auch für meine eigenen Stürme. Für all die Augen in diesen Stürmen, die mich eingeladen haben, still zu werden und mein Gewahrsein auszudehnen.
Wenn du spürst, dass es Zeit ist, dich zu erinnern, wenn du dir Raum, Ruhe und Tiefe wünschst,
dann freue ich mich, wenn ich mich in deine Dienste stellen und dich ein Stück auf deinem Weg begleiten darf.




